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LLS mit Vorträgen beim 21. GCxGC Symposium & 44. ISCC (Riva del Garda)

  • 29. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Vom 17. bis 22. Mai 2026 lockte die kombinierte Fachkonferenz zum 44. International Symposium on Capillary Chromatography (ISCC) und zum 21. GC×GC Symposium zum wissenschaftlichen Austausch nach Riva del Garda/Italien. Labor Lommatzsch & Säger beteiligte sich mit drei Vorträgen am Fachprogramm und stellte aktuelle Projekte aus den Bereichen GCxGC-Analytik und Differenzierung von aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen (MOAH) sowie zur Bestimmung von zyklischen Siloxanen aus Silikonmaterialien mittels HPLC-GC-FID vor.


ISOLATION STRATEGIES FOR TRI-/POLYAROMATIC HYDROCARBONS AND

DETERMINATION VIA GCXGC-MS/FID

Dr. Lommatzsch präsentierte aktuelle analytische Ansätze zur Differenzierung von MOAH mit Fokus auf die toxikologisch relevante Gruppe der Tri- und Polyaromaten. Dabei verglich er insbesondere die Strategien zur Vortrennung mittels Flüssig-Flüssig-Extraktion mit DMSO (IP 346 Methode) mit der im LLS entwickelten chromatographischen Lösung über selektive DACC-Fraktionierung. Dabei konnte deutlich gezeigt werden, dass der chromatographische Ansatz mittels DACC deutliche Vorteile gegenüber der klassischen DMSO Vortrennung zur Charakterisierung von MOAH in Mineralölprodukten besitzt, sowohl in der Probenvorbereitung als auch in Hinblick auf Selektivität und Sensitivität und somit einen verbesserten Ansatz zur IP 346 Methode darstellt.


TRANSFERABILITY OF MOAH ANALYSIS FROM THERMAL-MODULATED TO

FLOW-MODULATED GCXGC

N. Wolf zeigte in ihrem Vortrag wie die klassische Differenzierung von MOAH gemäß Anzahl der aromatischen Ringe mittels fluss-modulierter GCxGC-FID umgesetzt werden kann. Im Vergleich zur üblicherweise eingesetzten thermisch-modulierten GCxGC ermöglicht die technische Umsetzung mittels Fluss-Modulator die robuste Routine-Differenzierung von MOAH bei deutlich geringeren Anschaffungs- und Betriebskosten, da keine aufwendige Kühltechnik benötigt wird. Labor Lommatzsch & Säger konnte zeigen, dass die fluss-modulierte GCxGC-FID ideal eingesetzt werden kann, um MOAH z.B. als Kontamination in Lebensmitteln in Übereinstimmung mit den jüngst veröffentlichten Richtlinien des Europäischen Referenzlabors für Prozesskontaminanten zu bestimmen und zu charakterisieren (EURL-PC, Analysis of MOSH and MOAH in food by GC×GC, 2025).


APPLICATION OF ONLINE COUPLED LC-GC-FID TO DETERMINE SPECIFIC

MIGRATION OF POTENTIALLY HARMFUL CYCLIC SILOXANES FROM FOOD

CONTACT SILICONE ELASTOMERS

Dr. Eckardt präsentierte die im LLS entwickelte und publizierte Methode zur Bestimmung von zyklischen Siloxanen D4 bis D25 in Lebensmitteln mittels online gekoppelter HPLC-GC-FID. Im Zuge der toxikologischen Neubewertung von zyklischen Siloxanen D4 bis D13 durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), gemäß welcher D4 die Schädigung humaner Nierenzellen nachgewiesen wurde, wird zukünftig ein spezifischer Summen-Migrationsgrenzwert (SML) für Siloxane D4 bis D13 eingeführt. Anhand der vorgestellten Analysen-Methode ist die Einhaltung des SML, z.B. im Rahmen der Konformitätsbewertung von Silikonartikeln im Lebensmittelkontakt, routinetauglich umsetzbar.



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